Wird der leibliche Körper durch die virtuelle Realität überflüssig?

Wie wird unser Körperverständnis geformt?

Welche Normierungen erfährt der Körper?

Warum wird der Körper zum Objekt von Differenzen und Grenzziehungen gemacht?

Wie wirken sich digitale Medien auf unsere Körperwahrnehmung aus?

Wie können Körper
anders gesehen
und wahrgenommen werden?

Wie kann eine Welt ohne Gender aussehen?

Können Verkörperungen
im virtuellen Raum dazu anregen,
die eigene Welt- uns Selbstsicht zu hinterfragen?

»Den virtuellen Raum nehme ich (in VR) hauptsächlich visuell wahr –
durch das Visuelle kann ich
mich im Raum orientieren.
Das macht mich oft ziemlich unsicher,
unsicher in meinem Körper.«

»Wir sehen in VR nicht zwingend
was wir fühlen.
Durch den Tastsinn
fühlen wir zwar
die Haut mit unseren Händen,
aber wir können sie nicht
visuell wahrnehmen«

»Der Gedanke des Körpers
hat sich definitiv verändert.«

Wie verbinden wir uns
mit unserer Umwelt?

»Wie anfällig z.B. junge Frauen
für das gängige ´
Schönheitsdiktat sind,
hängt von sehr vielen Faktoren ab,
zuallererst von einer Gesellschaft,
die Frauen strukturell ein
normiertes Körperbild aufzwingt,
das ist auf Instagram nicht
anders als überall sonst.«

»Die Selbstinszenierung auf
Instagram findet oft
innerhalb der eigenen
Bubble/Community statt
und der Reality Check kann hart sein,
wenn man diese Inszenierungen auf
die physische Welt überträgt

und mit ablehnenden bis
aggressiven Reaktionen
konfrontiert wird.«

»Es wird immer normaler werden,
sein digitales Körperbild
und das physische
nicht als
getrennte Entitäten
zu denken.
Trotzdem glaube ich nicht,
dass der physische Körper
vollends verschwinden wird.«

»Despite what society tells people,
narratives can motivate individuals
to believe in themselves.«

»Each person‘s
individual data
has been digitized for many years.
More and more we live in parallel,
in these two environments,
we show how we feel,
how we are,
who we want to be
through visualizations
and reactions.«

»Auf der einen Seite
ist der Körper Ding unter Dingen,
auf der anderen Seite
sieht und berührt er sie;

und wir stellen fest,
da es offensichtlich so ist,
dass er diese zwei Eigenschaften in sich vereinigt,
und dass seine doppelte
Zugehörigkeit
zur Ordnung des Objekts
und des Subjekts
uns zur Entdeckung ganz
unerwarteter Beziehungen
zwischen diesen beiden Ordnungen führt.«

Der Körper ist
entgegen der gängigen Zuschreibung
und dem Eindruck des Natürlichen,
der »vorraussetzungslosen
Naturressource«,
ein »ideales Konstrukt«,
das von Anfang an
vergesellschaftet wird.

»Der Körper erscheint nicht mehr
länger als biologische Gegebenheit,
mit der man alternativlos
zu leben hat.
Vielmehr wird es möglich,
ihn neu zu gestalten, zu verändern und zu erweitern.«

»Es ekelt mich an was Menschen anstellen,
um als schön zu gelten;
die andere Seite finde ich viel spannender.«

»We need an upgrade
in how we view bodies.«

Ist er ein Cyborg?
Sind Cyborgs die Lösung
für eine neue Körperlichkeit?

»Basically my philosophy, or whatever you want to call it,
is just to make sure people
feel comfortable
in their body,
whatever body that is.«

»It’s a huge amount of work to be done …
the gap between where we are now
and imagine where we could be
and the places where
our imagination can take us
are so far away
from what we are presented
a lot of the time.«

»Sobald sich der, für jede Wahrnehmung grundlegende, Körper transformiert,
kann es dadurch auch zu
einer Veränderung von
grundlegenden Einstellungen
und Haltungen führen.«

»Der Körper wird zum theatralischen Ort,
zum Mittel der Inszenierung,
zum Intrument einer Erfahrung.«

»Die Utopie ist ein Ort,
an dem ich einen
körperlosen Körper hätte,
einen Körper
der schön, rein,
durchsichtig, leuchtend,
gewandt,
unendlich kraftvoll,
von grenzenloser Dauer,
von allen Fesseln frei, unsichtbar,
geschützt und in
ständiger Umwandlung
begriffen wäre«

»Die Neuerfindung der Natur« kann
zu einer Umgestaltung
der körperlichen
Wirklichkeit führen.

»Situiertes Wissen« verknüpft verschiedene Stimmen und Perspektiven
und ist ein ständiges Hinterfragen
des bestehenden Wissens.

Wir blicken durch und
in unsere eigenen Körper.

Unsere Körper verwandeln sich
zu Landschaften im virtuellen Raum.
Ein Zusammenspiel aus wiedererkennbaren Körperstellen

und fragmentarischen,
aufgelösten Formen.

Wir gestalten die Grenzen unseres Körpers
als unleserliche Oberfläche.